Warum der Raum über den Erfolg eines Workshops entscheidet – und weshalb Unternehmen heute anders tagen müssen.
- Urs Treuthardt
- 24. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 25. Nov. 2025

Wer schon einmal in einem fensterlosen Seminarraum versucht hat, kreative Ideen zu entwickeln, kennt das Phänomen: Die Luft ist dünn, die Stimmung ebenso. Und während die Flipcharts brav an der Wand lehnen, passiert im Raum – wenig. Räume wirken. Sie können Energie geben oder sie entziehen. Sie können Gruppen öffnen oder sie blockieren. Und genau deshalb lohnt es sich, sich intensiver mit der Frage zu beschäftigen, in welchem Setting Workshops, Tagungen und Meetings in Zukunft stattfinden sollten.
Die Vierländerregion Bodensee erlebt gerade eine spannende Entwicklung: Immer mehr Unternehmen, Forschungsinstitute und Organisationen suchen bewusst nach Orten, die mehr können als Tische und Stühle bereitstellen. Räume, die Transformation zulassen. Räume, die Dialog ermöglichen. Räume, die nicht ablenken, sondern fokussieren. Und Räume, die noch dazu gut erreichbar sind – egal ob aus Vorarlberg, St. Gallen, Liechtenstein oder der Ostschweiz.
Der Raum ist der stille Co-Moderator
Ein guter Raum moderiert mit. Er schafft Atmosphäre, ohne sich aufzudrängen. Er erlaubt Ruhe, aber auch Dynamik. Und er macht aus „Sitzen und Reden“ plötzlich ein Zusammenkommen, das zu Ergebnissen führt. In klassischen Seminarräumen passiert das eher selten. Zu viel Hotelteppich. Zu viel Konferenznorm. Zu wenig Identität.
Wer heute ein Workshopformat plant, muss sich bewusst machen: Der Raum ist Teil des Prozesses. Und genau das ist ein Grund, warum Räume wie der data:room immer stärker gefragt sind. Sie bieten eine Stimmung, die weder steril noch zu gemütlich ist. Ein Setting, das urban wirkt, aber gleichzeitig warm. Eine Ausstattung, die funktional ist, aber auch inspirierend.
Warum Unternehmen anders tagen müssen
In einer Zeit, in der Komplexität steigt und Entscheidungsprozesse schneller werden, reicht ein standardisiertes Meetingsetup nicht mehr. Teams müssen anders zusammenkommen: dialogischer, offener, mutiger. Das gelingt nur, wenn der Raum diesen Prozess nicht behindert.
Drei Dinge sind dafür zentral:
1. Neutralität. Ein externer Raum bremst Hierarchien aus. Die Wirkung: Menschen sprechen anders. Mutiger. Offener.
2. Atmosphäre. Räume mit Charakter stärken die Energie einer Gruppe. Sie schaffen Identifikation und fördern Engagement.
3. Fokus. Ein guter Raum holt Teams aus dem Tagesgeschäft heraus – besonders wichtig für Workshops und Seminare in Vorarlberg und der gesamten Bodenseeregion.
Warum das der gesamten Region guttut
Im Dreiländereck in der Vierländerregion-Bodensee zwischen Österreich, Schweiz, Deutschland und Liechtenstein sind die Wege kurz. Unternehmen, Hochschulen und Organisationen arbeiten immer stärker zusammen. Räume, die Dialog unterstützen, werden dabei zu Katalysatoren. Die Region braucht solche Orte. Und sie beginnt, sie aktiv zu suchen.
Buchempfehlung
The Power of Moments – Chip & Dan Heath. Ein wunderbares Buch darüber, warum einzelne Momente alles verändern können – besonders in Workshops.



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